Subingen zog eine rabenschwarze erste Halbzeit ein. Olten hingegen nutzte seine Chancen, auch unter gütiger Mithilfe des Heimteams, resolut aus. So war die Partie bereits nach 45 Minuten entschieden.
Zu Beginn zeichnete sich dies indes noch nicht ab. Beide Teams liessen den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren, kamen aber nie richtig gefährlich vor das gegnerische Tor. So kam das 0:1 nach einem genialen Pass von Ramzan Hasani hinter die Abwehr auf seinen Bruder Hamit, wie aus heiterem Himmel. Danach lief das Spiel gleich weiter wie zu beginn. Der Ball wurde durch die eigenen Reihen geschoben, aber ohne Druck auf die jeweils gegnerische Abwehr. Bertschi hätte Subingen in der 18. Minute wieder ins Spiel bringen können. Doch schoss er nach Vorarbeit von Hubler aus kurzer Distanz über das Tor. Auf der anderen Seite war es meist der agile Jakupovic, der die Subinger Hintermannschaft des Öfteren beschäftigte. Das 0:2 bereitetet die Subinger nahezu selber vor. Nach einem Einwurf Schoss ein Subinger Verteidiger seinen vor Ihm sehenden Mitspieler an. Der Prellball kam "pfannenfertig" 7 Meter vor dem Tor zum liegen und Tmava brauchte diesen unbedrängt nur noch einzuschieben. Die Subinger waren sichtlich geschockt und noch mehr als Jakupovic aus der Distanz kurz vor der Pause über Petrovic hinweg auch noch zum 0:3 traf.
Trainer Schüpbach stellte in der 2. Halbzeit um und brachte mit Jakob und Mathias Misteli neue Kräfte. Das Heimteam war nun klar mehr in Ballbesitz und presste die Gäste an den eigenen 16er zurück, jedoch fand man kein durchkommen an der von Osaj dirigierten Abwehr. Die Schützlinge von Trainer Fredi Schmid kamen vereinzelt durch Konter noch zu Möglichkeiten. Eine davon konnte Jakupovic zum Schlussresultat von 0:4 nutzen. Subingen war an diesem Tag sicher nicht um 4 Tore schlechter, aber man war im Angriff zu harmlos. Olten hingegen war effizient im Abschluss und hatte mit Jakupovic einen Mann in Ihren Reihen, den die Subinger nicht in den Griff bekamen.